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Hausarzt per Post

Redaktion · 14.04.2020

Foto: Darko Stojanovic / Pixabay

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Rezepte und Überweisungen kommen per Post nach Hause. Lesen Sie, wie es geht.

Erleichterung: Wer als gesetzlicher Kassenpatient ein neues Rezept für Medikamente oder eine Überweisung zu einem Facharzt braucht, erhält die Bescheinigungen bis zum 30. Juni auch ohne Vorlage seiner elektronischen Gesundheitskarte (eGK).

Während der Corona-Pandemie sollten Patienten möglichst nicht persönlich in die Praxis kommen - wenn nur ein telefonischer Kontakt oder eine Behandlung per Videosprechstunde möglich ist, dürfen Arztpraxen ihren Patienten Rezepte, Verordnungen und Überweisungen per Post zusenden. Patienten, die bei einem Arzt in Behandlung sind, erhalten dort auch Folgeverordnungen für Arzneimittel, Krankenbeförderung, häusliche Krankenpflege oder Heilmittel sowie Überweisungen zu anderen Ärzten. Auch Hilfsmittel können verordnet werden. Ausgenommen sind jedoch Seh- und Hörhilfen, weil ein medizinischer Test vorab erforderlich ist.

Auch wenn die Praxis eines behandelnden Arztes geschlossen ist oder wenn ein neuer Arzt gesucht wird, können Patienten behandelt werden. Für eine Behandlung, Verordnung oder für die Ausstellung eines Rezepts reicht es aus, wenn der neuen Praxis am Telefon die persönlichen Daten  mitgeteilt werden: Name des Versicherten, Wohnort, Geburtsdatum, Krankenkasse und Art der Versicherung.

 

Weitere Informationen zu akuten Verbraucherthemen bieten die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW: Webseite: www.verbraucherzentrale.nrw. oder unter Tel.: 02 11/ 33 99 58 45 - montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und online unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona.

Tags: Corona , medizinische Versorgung Köln

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